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Der geistliche Schlaf

Die Rettung ist kostenlos. Aber einen Lohn im Himmel bekommst du nur, wen du zu Lebzeiten auch etwas investiert hast. Investiere deine Zeit oder dein Talent für den Dienst des Herrn und du wirst in Ewigkeit einen großen Lohnerhalten. Das Coronavirus hat viele Probleme in die Welt gebracht. Auch die Motivation Gott zu dienen, hat bei vielen abgenommen. Jesus sprach zu uns in Gleichnissen, damit wir das Himmelreich besser verstehen können.


In Matthäus 13, 24-30 erklärt er das Himmelreich anhand eines Sämanns, der Samen auf den Acker streute, um die Früchte irgendwann zu ernten. Doch während die Arbeiter schliefen, kam der Feind und säte Unkraut. Als sie wieder erwachten, mussten sie feststellen, dass auf dem Acker sowohl gute Früchte als auch Unkraut wuchs. Es war der Schlaf, der dem Feind die Möglichkeit gab, Unkraut zwischen die guten Früchte zu säen. Wenn die Arbeiter aufmerksam gewesen wären, hätte dieser keine Chance gehabt. Wenn Jesus nicht möchte,dass wir schlafen, dann spricht er natürlich nicht vom leiblichen Schlaf, denn jeder Mensch muss schlafen. Er redet vielmehr vom geistlichen Schlaf.


Wir sollten immer wachsam sein. Und wenn es doch passiert ist, dass wir geistlich eingeschlafen sind und in dieser Zeit der Feind unser Leben durcheinander gebracht hat, dann sollten wir nicht versuchen das zu vertuschen und die Dinge auf unsere eigene Art zu reparieren. Wir sollten lieber mit unseren Problemen zu Gott kommen, denn er wird uns vergeben und uns eine Lösung geben. Die Arbeiter in dem Gleichnis waren weise. Sie selbst hatten die Idee, das Unkraut rauszureißen, aber sie waren klug genug, den Sämann nach seinem Rat zu fragen.


Der Sämann sagte ihnen, sie sollten das Unkraut nicht rausreißen, da sie sonst auch die guten Früchte rausreißen würden. Sie sollten viel lieber warten bis zur Ernte. Dann kann man die guten von den schlechten Früchten unterscheiden und die einen in die Scheune bringen, während man die anderen verbrennt.

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