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  • Gemeinde Barmherziger Gott

Der Glaube und die Liebe

Ein Mensch mit einem starken Glauben ist ein reicher Mensch. In Matthäus 5, 43-48 fordert Jesus uns auf unsere Feinde zu lieben und denen Gutes zu tun, die uns hassen. Es ist leicht jemanden zu lieben, wenn diese Liebe erwidert wird. Das kann jeder. Doch die vollkommene Liebe haben wir erst, wenn wir die lieben, die uns eben nicht lieben. Die Vollkommenheit eines Menschen wird nicht an seinem Glauben gemessen, sondern an seiner Liebe. Und hier im Besonderen die Liebe zu den Menschen, die diese nicht erwidern.


Als Jesus mit seinen Jüngern in eine Stadt ging, die Jesus jedoch nicht empfangen wollten, wollten die Jünger diese Stadt durch Feuer zerstören. Doch Jesus hielt sie zurück und sagte, es sei nicht seine Aufgabe zu richten, sondern die verlorenen Seelen zu suchen und zu Gott zu bringen. Es gibt viele Beispiele in der Bibel, die uns erklären sollen, welche Art von Liebe wir haben sollen.

Als die Pharisäer und Sadduzäer eine Frau beim Ehebruch erwischt hatten, wollten sie sie steinigen. Das Gesetz war auf ihrer Seite, sie waren im Recht. Doch Jesus erinnerte sie, dass wir alle nicht frei von Fehlernsind. Jetzt sind manche Fehler vielleicht schlimmer als andere, aber das ist nicht unsere Aufgabe das zu beurteilen. Jesus zeigt uns seine wahre Liebe zu uns. Und diese Liebe sollen wir auch untereinander haben.


Vielleicht hat dich jemand verletzt, belogen oder betrogen. Du hast das Recht auf deiner Seite. Du hast alles Recht sauer, traurig oder wütend zu sein. Aber es ist nicht unsere Aufgabe zu richten. Auch wir machen Fehler. Fangen wir an, denen zu vergeben, die uns verletzt haben. In 1. Korinther 13, 1-8 werden wir daran erinnert, dass alles Gute, was wir tun, ohne Liebe nichts wert ist. Lasst uns einander lieben so wie Gott uns liebt!

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