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  • Gemeinde Barmherziger Gott Frankfurt am Main

Markus 4, 38

Als Jesus seine Jünger berufen hat, hat er ihnen die Autorität gegeben Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben. Sie waren lange Zeit mit Jesus zusammen, sahen, was er tat und taten es auch selbst. Sie waren stolz Jünger Jesu zu sein. Doch eines Tages geschah etwas Seltsames. Sie fuhren mit Jesus in einem Boot über einen See. Jesus schlief im hinteren Teil des Schiffes während ein Sturm entbrannte. Die Wellen schlugen hoch an das Schiff und die Jünger bekamen Angst. Ihr eigenes Leben war plötzlich in Gefahr und sie liefen zu Jesus und fragten ihn: „Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“


(Markus 4, 38) Wo war plötzlich das Vertrauen in Jesus? Wie konnten sie glauben, dass es Jesus egal war, ob sie lebten oder starben? Auch wir können in eine solche Situation kommen. Wir glauben bereits an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der lebt und heilt und befreit, und ermutigenauch andere in ihrem Glauben, wenn sie in Schwierigkeiten stecken. Doch in dem Moment, in dem wir selbst in Schwierigkeiten stecken, in dem unser Leben in Gefahr ist, fangen wir plötzlich an zu zweifeln. Und wir fangen an uns zu fragen: Ist es Jesus egal, wenn ich leide?


Die Antwort darauf lautet: Nein! Gott, der Allmächtige und Allwissende hat dich geschaffen nach seinem Ebenbild, obwohl er wusste, dass schon Adam und Eva sündigen werden. Er wusste, dass alle nachfolgenden Menschen Sklaven der Sünde sein werden. Und er wusste auch, dass er seine Herrlichkeit werde verlassen müssen, um die Menschen wieder mit ihm zu versöhnen. Er wusste schon, dass er als einfacher Mensch auf diese Welt kommen musste und welche Demütigungen und Schmerzen er erleiden werden müsste. Viele von uns hätten bei so einer herausfordernden Aufgabe von vornherein das Handtuch geschmissen. Aber Gott nicht. Er liebt dich viel zu sehr, als dass er dich im Stich lassen würde.


Der Jesus, der mit den Jüngern im Boot war, ist heute durch den Heiliger Geist in dir. Er ist mit dir im selben Boot. Und auch wenn die Wellen hoch an das Boot schlagen und der Wind versuchen wird das Boot zu kentern, wird Jesus das Boot, in dem er doch selbst sitzt, nicht untergehen lassen. Denn er liebt dich!

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