Suche
  • Gemeinde Barmherziger Gott Frankfurt am Main

Nutze die Zeit um deine Papiere und deine Leben in Ordnung zu bringen!


Wir sind Kämpfer, wir sind Soldaten. Viele Soldaten, die von einer Schlacht nach Hause kommen, haben Verletzungen. Dem einen fehlt ein Arm, der andere hat ein gebrochenes Bein, der dritte ist blind, aber alle sind am Leben und das macht sie zu Siegern. Du kannst kein General werden, ohne gekämpft zu haben. Du brauchst diese Erfahrungen um andere Soldaten anzuleiten und um gute Entscheidungen in der Schlacht zu treffen, sodass ihr, vielleicht verletzt, aber siegreich nach Hause zurückkehrt.


Einen Soldaten oder Kämpfer erkennst du nicht an seiner makellosen Haut, sondern an seinen Narben. Aber diese Narben hast du nicht von Geburt an, sondern die erhältst du in der Schlacht, im Kampf. Jesus Christus wurde ohne Narben geboren, aber als er diese Welt verließ, hatte er viele Narben; an den Händen, den Füßen und an seinem Körper. Diese waren das Zeugnis dafür, dass er sein Werk auf der Erde vollbracht hat. Er hat gelitten und ist gestorben für alle Menschen und dafür musste er viele Narben in Kauf nehmen. Das Himmelreich gehört denen, die Narben haben, denn es zeigt, dass sie Kämpfer waren, dass sie sich für Jesus Christus eingesetzt haben. Diese Narben sind nicht immer körperlich, man kann auch seelische Narben bekommen.


P. Beatrice wurde auch ohne Narben geboren. Als ich sie in der Gemeinde in Kinshasa kennenlernte, erkannte ich, dass sie voller Feuer für Jesus Christus war. Sie hat seine gute Nachricht gepredigt ohne Angst vor irgendwelchen Konsequenzen zu haben. Auch wenn du schlecht über Mama Bea geredet hast, sie hat trotzdem weiter gepredigt. Sie hatte eine Aufgabe und die hat sie erfüllt. Auch wenn sie dabei Verletzungen einstecken musste, so sind die Narben nur Zeugnisse ihres siegreichen Kampfes. Denn du sollst wissen, in den Himmel kommt man nicht durch eine Abkürzung, auch nicht mit Hilfe irgendeiner Beziehung oder Korruption. Dort ist Heiligkeit, es kommt allein auf dich an.


Es gibt keine Abkürzung, der Weg ist in der Bibel beschrieben. Du musst diesen Weg selbst gehen. Und du solltest ihn besser heute als morgen gehen. Denn du kennst dein Gestern und du kennst dein Heute, aber dein Morgen kennst du nicht. Wir sind heute hier, weil unsere Mama Bea nicht mehr unter uns ist. Wer wusste, dass sie an diesem Tag sterben würde? Du weißt nicht, was morgen passiert, also fang heute an, dein Leben zu ändern.


Wir wollen in den Himmel und dafür müssen wir uns vorbereiten. Genauso wie man sich auf eine große Reise vorbereitet. Zuallererst musst du deine Papiere überprüfen, denn bevor du in das Flugzeug steigen kannst, wird dein Pass überprüft. Du brauchst einen gültigen Pass. Um diesen zu bekommen, musst du auf der Botschaft deinen Pass beantragen. Dafür musst du viele Dokumente vorlegen, die beweisen, dass du diese Staatsbürgerschaft tatsächlich hast. Der Botschafter prüft alle deine Unterlagen und wird dir sagen, ob noch etwas fehlt. Du siehst den Pastor nur als einen einfachen Mann, aber ich sage dir, er ist ein Botschafter.


Er kennt die Gesetze des Himmelreichs, er weiß, wer hineinkommt und welche Voraussetzungen man dafür erfüllen muss. Er wird dir sagen, wo du noch Mangel hast. Aber was machst du? Du rennst von Botschaft zu Botschaft um einen gültigen Pass zu bekommen, aber anstatt die Ratschläge der Botschafter anzunehmen, kritisierst du sie und gehst zur nächsten Botschaft.

Und wenn du einen gültigen Pass hast, dann brauchst du auch ein Visum, auch für das Himmelreich. Das Blut Jesus Christus ist unser Visum. Es bedeckt alle unsere Fehler und Schwachheiten. Wenn dein Pass bereits abgelaufen ist, dann solltest du heute die Entscheidung treffen, deine Papiere in Ordnung zu bringen. Warte nicht auf morgen!


In Lukas 16, 19-31 wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der nach seinem Tod in die Hölle kam, denn er hatte Gott nicht gekannt oder gedient. Als er die Qualen dort erkannte, hatte er Mitleid mit seinen Geschwistern. Er wusste, dass er seine Situation nicht mehr ändern konnte, aber er hatte Hoffnung, dass er die Situation seiner fünf Brüder noch ändern konnte. Er bat Abraham den Lazarus zu seinen Brüdern zu senden, damit sie ihr Leben ändern, um nicht auch in die Hölle zu kommen. „Abraham aber spricht: Sie haben Mose und die Propheten. Mögen sie die hören!“ (Vers 29)  Doch der reiche Mann wusste, dass das nicht ausreichen würde um sie zum Umdenken zu bringen und er bat nochmals Lazarus zu senden, um sie zu warnen.


Abraham sprach aber „Wenn sie Mose und die Propheten nicht hören, so werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht.“ (Vers 31) Wir haben alles, was uns hilft der Hölle zu entfliehen. Es steht alles in der Bibel. Wir haben unsere Pastoren, die uns Ratschläge geben. Du brauchst niemanden, der von den Toten aufersteht. Du hast den Schlüssel schon in deiner Hand. Du musst nur die Entscheidung nehmen, dein Leben in Ordnung zu bringen. Denke nicht, dass es zu spät ist. Gott liebt dich und er gibt dir die Zeit deine Papiere in Ordnung zu bringen. Wenn du ein Problem mit jemandem hast, der dich verletzt hast, dann vergib ihm. Denn nur wenn du deinem Nächsten vergibst, wird Gott dir deine Fehler vergeben.


Du solltest wissen, dass jemand, der dich liebt, dir die Wahrheit sagen wird, auch wenn sie schmerzhaft ist. Jemand der dich nicht liebt, der wird dir sagen, was du hören möchtest. Gott liebt dich sehr. Durch die Bibel wirst du erkennen, wo du deine Leben in Ordnung bringen musst. Denn die Bibel sagt, wenn Jesus zurückkommt, dann kommt er wie ein Dieb, niemand kennt den Tag, nur der Vater allein. Nutze die Zeit um deine Papiere und deine Leben in Ordnung zu bringen.

1 Ansicht

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Gott hat uns berufen

Gott hat uns berufen, damit wir durch Jesus regieren. Adam und Eva wurden aus Staub von Gott geschaffen. Er schuf sie nach seinem Ebenbild. Und er gebot ihnen: „Seid fruchtbar und vermehrt euch, und f

Die Heiligung

Wir lesen die Situation, in der sich das Volk Israel und sein Anführer Josua befand, nachdem sie aus Ägypten ausgezogen waren und schon im Land Kanaan waren (Josua 24, 11-18). Gott spricht durch Josua

©2020 by Gemeinde Barmherziger Gott