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Wie man Gott Opfer bringt


Die Liebe Gottes zu dir ist ohne Bedingungen. Auch deine Liebe zu Gott sollte bedingungslos sein. Wenn du jemandem etwas schenkst, dann tust du es nicht um irgendetwas zurück zu bekommen, sondern nur um demjenigen eine Freude zu bereiten. Du wirst es irgendwann vergessen haben, aber der Beschenkte wird jedes Mal daran erinnert, wenn er dich sieht.

In Markus 12, 41-44 sitzt Jesus im Tempel in Jerusalem neben dem Opferkasten und beobachtet die Menschen, die ihre Opfer dort hineinwerfen. Er sieht viele Reiche, die viel Geld einwerfen. Und dann sieht er eine arme Witwe zum Opferkasten kommen, die zwei Münzen einwirft, die einen sehr geringen Wert haben.


Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Diese arme Frau hat mehr in den Opferkasten gelegt als alle anderen.“ – Wie kann das sein? Die Reichen haben lediglich ein Teil Ihres Überflusses eingeworfen. Auch viele von uns geben wie die Reichen. Von dem Wechselgeld, das wir an der Supermarktkasse bekommen, nehmen wir die Scheine weg und geben die Münzen zu Gott. Die Witwe hingegen hat einen Teil Ihres Einkaufsgeldes zu Gott gebracht, weil sie Vertrauen hat, dass er ihr helfen wird, auch mit dem wenigen, was ihr bleibt, zurecht zu kommen.

In 2. Korinther 9, 6-8 erklärt uns die Bibel eine Regel, die nicht nur in geistlichen Dingen angewendet wird, sondern die wir auch in der Realität beobachten können.


„Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten.“ Aber das wichtigere wird im Folgenden gesagt: „Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss, oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.“ Gib Gott mit Freude und Frieden in deinem Herzen. Ansonsten wird dein Opfer kein wohlriechendes Opfer sein. Und Gott wird dich segnen, viel mehr als du ihm gegeben hast, denn er liebt dich und möchte dir auch eine Freude machen.

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